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Jahresbericht

Jahresbericht

2010

Am 1. Januar 2010 war es endlich soweit. Auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gingen die ehemals bundeseigenen Flächen am GRÜNEN BAND in den Besitz der Stiftung über. Damit stehen wir nun vor der Aufgabe diese Flächen als einmaligen europaweit bedeutsamen Biotopverbund, aber auch als Mahnmal deutscher Geschichte, zu erhalten und zu entwickeln. Dies ist eine ebenso reizvolle wie große Aufgabe, die in diesem Jahr entsprechende personelle und finanzielle Ressourcen gebunden hat und es auch in Zukunft tun wird. Was wir am GRÜNEN BAND bisher getan haben und zukünftig noch tun wollen, finden Sie in einem gesonderten Kapitel des Jahresberichtes.

Das Fördergeschäft hat sich nach einem durch die Wirtschaftskrise bedingten Rückgang im Jahr 2008 und dem langsamen Anstieg 2009 nun gegenüber dem Vorjahr etwa verdoppelt. Damit wurde sogar das Fördervolumen von 2007 übertroffen. Im Jahr 2010 ergingen Förderbescheide der Stiftung Naturschutz Thüringen für 19 Projekte mit einer Fördersumme von 183.376 €, davon zwölf Projekte aus Kapitalerträgen mit einem Fördervolumen von 47.180 € und sieben Projekte aus Mitteln der Ausgleichsabgabe mit einem Fördervolumen von 136.196 €. Auch bei den Eigenprojekten ging es in großen Schritten voran. Im Alperstedter Ried wurde das lang ersehnte und von der Stiftung beantragte Flurneuordnungsverfahren eröffnet und in der Alten Werra sind die Vorarbeiten für die Entschlammung des Altarmes abgeschlossen. Die Arbeiten sind vergeben und werden beginnen, sobald die Witterung es zulässt. Über die kurze Vorstellung der Projekte in diesem Bericht hinaus finden Sie weitere Informationen auf unserer Homepage.
Im September wurde zum zweiten Mal der Thüringer Naturschutzpreis vergeben. Er stand unter dem Motto „Jugend engagiert sich für die Natur – Naturschutzprojekte von Leuten zwischen 10 und 20“. Wegen der vielen tollen Bewerbungen, die das bewundernswerte Engagement vieler Kinder und Jugendlicher für den Naturschutz bezeugen, wurde der Preis auf zwei Preisträger aufgeteilt; zusätzlich wurden fünf Anerkennungspreise vergeben. Auch diesem Thema ist ein extra Kapitel gewidmet.

Änderungen im Stiftungsrat ergaben sich durch das Ausscheiden des Vorsitzenden Herrn Klaus-Rainer Hoffmann und des stellvertretenden Stiftungsrates Herrn Götz Krapf zum 31.12.2010. Neu berufen wurden Herr Minister a.D. Dr. Volker Sklenar und Herr Dr. Martin Prell. Wir freuen uns mit seiner Wahl zum Stiftungsratsvorsitzenden in Herrn Dr. Sklenar einen prominenten Vorstreiter für die Stiftung gewonnen zu haben.

Nach einem besonders arbeitsreichen Jahr konnten wir uns im Dezember über eine beträchtliche Aufstockung unseres Stiftungskapitals freuen. Der Freistaat erhöhte aus Haushaltresten unser Kapital um 3 Mill. €. Wir sehen dies als Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit, aber auch als Ansporn für die Zukunft.

Den kompletten Text finden Sie hier: