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Jugendcamp im Grenzmuseum Schifflersgrund

Wie in den Jahren zuvor ist in diesem Jahr zum Frühlingsanfang ein Jugendcamp im Grenzmuseum Schifflergrund veranstaltet worden. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Stiftung NaturschutzThüringen  wurde den Jugendlichen zwischen 9 und 14 Jahren ein umfangreiches Programm aus Geschichte, Natur und ehemaliger Grenzsicherungstechnik geboten.

Die zehn Jugendlichen aus Hessen, Thüringen und Niedersachsen begannen am Freitag mit dem Herrichten ihrer Schlafstätten und ersten Begehungen entlang der ehemaligen Grenzsperranlagen im Grünen Band. Am Samstag stand unter fachlicher Leitung der Stiftungsmitarbeiterinnen Ingrid Werres und Julia Wanek Umweltbildung im Bereich Schifflersgrund auf dem Programm. Das Erkennen von Pflanzen und das Wissen über Tiervorkommen in den unterschiedlichen Biotopen im Umfeld des Grenzmuseums waren eine spannende Sache für die jungen Entdecker. Baumarten erkennen, deren Alter bestimmen, aktiver Umweltschutz und Spiele rundeten den Samstagmittag ab, bevor es dann mit Handwerkzeugen an die „Heier“ ging, um einen Teil des Windbruchs der letzten Wochen zu entfernen und den Kolonnenweg für Wanderer und Radfahrer wieder begehbar zu machen.

Die Technikabteilung unter Leitung von Kai Fröhlich und Klaus Ernst gab den jungen Leuten eine Einführung in die Geschichte der Grenzsicherungsfahrzeuge aus Ost und West und anschließend mussten diese dann auch tatkräftig beim Frühjahrsputz der Fahrzeuge mit anpacken. „Die Mitwirkung der Stiftung Naturschutz Thüringen mit ihrem Umweltbildungsprogramm ist eine abwechslungsreiche Ergänzung des schon seit Jahren durchgeführten Jugendlagerprogamms im Grenzmuseum Schifflersgrund“, so der Organisator der Veranstaltung Stefan Heuckeroth-Hartmann. Für die Zukunft wünscht man sich eine weitere Zusammenarbeit, um gerade den Jugendlichen einen besonderen Zugang bei der Vermittlung von Geschichte und Natur zu bieten und um sie gleichzeitig für die Mitarbeit im Spannungsfeld von Geschichte und Natur gewinnen zu können.