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Langer Atem für die Natur - Wasser und Luft teilen sich den Preis

Thüringer Naturschutzpreis 2016 vergeben

Jetzt ist es raus - der Thüringer Naturschutzpreis 2016 geht an zwei Empfänger. Ein großes Rätselraten war vorausgegangen. Wer würde den bedeutendsten Thüringer Preis in Sachen Naturschutz erhalten? Das Thema des Preises hatte offenbar einen Nerv getroffen: Langer Atem für die Natur. Es gingen 28 Bewerbungen um den Preis ein. Aufgerufen waren Projekte oder Maßnahmen oder Initiativen, die über einen langen Zeitraum und erhebliche Schwierigkeiten hinweg zu maßgeblichen Erfolgen für die Thüringer Natur führten bzw. immer noch führen.
Trotz der hohen Anzahl der Bewerbungen fiel das Votum der Jury schnell und einhellig aus:

Der Preis wurde geteilt und ging an zwei Projekte:

Mit 3.000 Euro wurde die Umwandlung eines  durch DDR-Schweinemast schwer kontaminierten Landstrichs zu wertvollen Naturteichen mit international beachteter Wasservogelfauna gewürdigt. Diese Flächen befinden sich bei Dreba, im Gebiet der Plothener Teiche des Saale-Orla Kreises. Empfänger des Preises ist Herr Jürgen Auerswald, der sich mit seinem jahrzehntelangen und nach wie vor anhaltenden ehrenamtlichen Engagement für die Entwicklung und den Erhalt dieses einzigartigen schutzwürdigen Kleinods heimischer Natur einsetzt.

Der zweite Preis ging mit 2.000 Euro an die Interessengemeinschaft für Fledermausschutz und-forschung Thüringen IFT e.V.. Seit mehr als 20 Jahren betreiben die Thüringer Fledermausschützer, die sich 1997 in der IFT organisierten, intensiv das Artenhilfsprogramm Kleine Hufeisennase. Sie setzen sich für Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen dieser besonderen Fledermausart ein.

Vier weitere bedeutende Naturschutzmaßnahmen Thüringens wurden mit Anerkennungen geehrt.

Preiträger Jürgen Auerswald mit Ministerin Siegesmund und Vertretern der Stiftung Naturschutz