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SNT ist Mitförderer des Projektes "Gipskarst Südharz - Artenvielfalt erhalten und erleben"

Das Gipskarstgebiet Südharz gilt als Hotspot der biologischen Vielfalt. Aber es gibt auch Probleme. So werden Trocken- und Halbtrockenrasen sowie Zwergstrauchheiden üblicherweise mit Schafen und Ziegen beweidet. Leider gibt es jedoch immer weniger Schäfer und Ziegenhalter. Deshalb soll jetzt im Rahmen eines von Bund, Land und Stiftung geförderten Projektes die traditionelle Beweidung unterstützt werden,  z.B. bei der Vermarktung ihrer Produkte wie Käse und Lammfleisch.

In dem sechs Jahre dauernden Projekt werden außerdem die Biotoppflege, Artenschutzmaßnahmen und die Verbesserung der touristischen Infrastruktur gefördert.

Das lassen sich die Sponsoren etwas kosten: Von den insgesamt rund 4,5 Mill. kommt der überwiegende Teil vom Bundesumweltministerium, rund 700.000 Euro gibt das Thüringer Umweltministerium dazu, gut 100.000 Euro die Stiftung Naturschutz Thüringen. Träger des Projektes ist der Landschaftspflegeverband „Südharz/Kyffhäuser“, dessen Eigenanteil über mehr als 300.000 Euro von der Stadt Nordhausen bereitgestellt wird.