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Wettkampf der Sensen

Mahdwettbewerb beim Bergwiesenfest in Scheibe-Alsbach

Die Sense richtig halten und führen und dabei hören und sehen, wie die Halme unter der zischenden gleichförmigen Bewegung sanft abgelegt auf die Seite kippen - das ist für den Mäher Erfolg und Freude zugleich. Wer mit der Sense mähen kann und dies wiederholt macht, der kennt diesen Effekt. Noch interessanter wird die Sache, beim "Sensen im Gleichschritt". In früheren Zeiten, als Getreideschläge noch von Hand abgeerntet wurden, kannten die Schnitter die Wirkung der gemeinsamen gleichförmigen Bewegung. Stunde um Stunde schwangen die Arme, Schritt für Schritt lichtete sich das Feld.

Seit Langem ist diese Art der Ernte von Maschinen übernommen, nur wenige Menschen beherrschen noch die Technik des Handmähens. Aber das Interesse an dieser traditionellen Fertigkeit wächst wieder und auch der Bedarf. Denn es gibt Bereiche, in denen die automatisierte Technik nicht greift und wo es der Natur dennoch gut täte, "gestutzt" zu werden - die Bergwiesen. Welche Auswirkungen das frühere Handmähen und dessen neuzeitliches Ausbleiben auf diese Naturräume, deren Artenvielfalt und die Regionen hatte und hat, können die Besucher des 15. Bergwiesenfestes in Scheibe-Alsbach am kommenden Wochenende erfahren. Am Sonntag findet im Rahmen dieses traditionellen Festes auf der Trautvetterwiese der jährliche Mahdwettbewerb statt. Viel Wissenswertes und Interessantes gibt es zu erfahren und entdecken und für leibliches und kulturelles Wohl ist gesorgt.

Die Stiftung Naturschutz unterstützt die Ausrichtung des Mahdwettbewerbes mit einer finanziellen Förderung an den Landschaftspflegeverband Thüringer Wald e.V.