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Veranstaltung Grünes Band Aktiv

Lebenshilfe fürs Grüne Band

Gemeinsamer Pflegeeinsatz von Lebenshilfe e.V., Naturparkverwaltung EHW und Stiftung Naturschutz

Mit Motorsäge, Astscheren und Handschuhen ausgestattet, machen sich die Helfer an die Arbeit. Josef Jakobi von der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal entfernt die größeren Bäume, meist Kiefern, mit der Motorsäge und schneidet sie in handliche Stücke. Jungwuchs wird von den Teilnehmern ausgerissen, kleinere Sträucher mit Astscheren entfernt und zerkleinert und anschließend von Mitarbeitern der Lebenshilfe und des Naturparks von der Fläche getragen. „Es ist uns wichtig, die Fläche freizustellen damit Licht den Boden erreicht und seltene Tier- und Pflanzenarten wie z.B. Schlingnatter, Quendel-Ameisenbläuling und Orchideen ideale Lebensbedingungen finden“, betont Peggy Faulstich von der Stiftung Naturschutz Thüringen. Sie ist für die fachliche Koordination der Pflegearbeiten zuständig.

Der Erhalt des Grünen Bandes ist der Naturparkverwaltung ein großes Anliegen. Gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Thüringen und der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Leinefelde-Worbis e.V. werden hierzu am Grünen Band in der Nähe der Burg Hanstein Pflegearbeiten durchgeführt.

Für die Lebenshilfe und der Naturparkverwaltung ist es der erste gemeinsame Einsatz. „Die Idee, gemeinsam eine Aktion durchzuführen, tragen wir schon lange im Kopf. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz Thüringen konnte sie nun in die Tat umgesetzt und damit noch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Grünen Bandes im Eichsfeld geleistet werden“, berichtet Uwe Müller von der Naturparkverwaltung.

Um die freigestellten Flächen langfristig in diesem offenen Zustand zu erhalten, ist eine Beweidung durch Tiere notwendig. Der Pächter der Flächen, Herr Braun-Lüllemann, ist mit dem Ergebnis des Pflegeeinsatzes zufrieden.Seine Rinder haben nun besseren Zugang zu den Weidegründen und können sich auf der Fläche freier bewegen. Die Tiere werden dazu beitragen, dass die Flächen offen bleiben.

Unterstützt wird die Aktion von EUROPARC Deutschland, der Dachorganisation der Nationalen Naturlandschaften.