Projektdetails

Anschaffung eines gebrauchten Kleintransportes zur Absicherung der Biotoppflege durch Mahd in den NSG-/FFH-Gebieten "Röthengrund" und "Bergwiesen im Göritzgrund und bei Steinheid" sowie für weitere wichtige Naturschutzzwecke


  • Antragsteller:  Jungdo-Hütte im Röthengrund e.V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  9.970,00 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 7.970,00 EUR
  • Projektzeitraum: 09/2013 bis 11/2013

Projektbeschreibung

Der Schwerpunkt der Arbeit des Vereines „Jungdo-Hütte im Röthengrund“ liegt in der Pflege der gepachte-ten und gekauften Flächen in den NSG-/FFH-Gebieten „Röthengrund“ und „Bergwiesen im Göritzgrund und bei Steinheid“. Auf den Wiesenflächen befinden sich seltene Pflanzen wie Fettkraut, Frühlingsenzian, Arnika, Breitblättriger Holunder-Knabenkraut, Weißzunge und Katzenpfötchen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Flächen hinzu. Mit dem Kauf eines gebrauchten Kleintransporters können alle notwendigen Transporte für die Pflegemaßnahmen abgesichert werden. Des Weiteren kann das Fahrzeug auch für andere wichtige Naturschutzarbeiten, wie z.B. Artenschutzkontrollen und Artenschutzmaßnahmen aber auch die Müllberäumung an touristischen Anziehungspunkten und sonstige biotoplenkende Maßnahmen genutzt werden.



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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