Projektdetails

Flächenerwerb im Naturschutzgebiet „Magerrasen bei Emstadt und Itzaue“


  • Antragsteller:  BUND Landesverband Thüringen e. V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  17.503,00 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 14.003,00 EUR
  • Projektzeitraum: 05/2005 bis 11/2005

Projektbeschreibung

Die erworbenen Flächen mit einer Gesamtgröße von 2,9 Hektar befinden sich im Naturschutzgebiet „Magerrasen bei Emstadt und Itzaue“ und gleichzeitig im Gebiet des geplanten Naturschutzgroßprojektes „Grenzstreifen“. Das Gebiet wurde auch als FFH-Gebiet gemeldet. In unmittelbarer Nähe befinden sich Grundstücke, die bereits vor Jahren für Naturschutzzwecke erworben wurden. Bei den Flächen handelt es sich um Halbtrockenrasen in den Ausprägungen "Enzian-Schillergrasrasen" und "Trespen-Halbtrockenrasen". Da sich der bisherige Eigentümer weigerte, die Flächen von einem ortsansässigen Schäfer mit beweiden zu lassen, bestand die Gefahr der Verbuschung. Jetzt können die Flächen wieder bewirtschaftet und damit als Halbtrockenrasen erhalten werden.



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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