Projektdetails

Flächenerwerb und Landschaftspflege im Grünen Band "Klettnitzgrund 2" - Gemarkung Judenbach im LK Sonneberg


  • Antragsteller:  BUND Landesverband Thüringen e.V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  3.002,31 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 2.101,62 EUR
  • Projektzeitraum: 06/2012 bis 05/2013

Projektbeschreibung

Die zu erwerbenden Grundstücke liegen im Naturraum „Hohes Thüringer Schiefergebirge – Frankenwald“. Die Flächen befinden sich innerhalb des NSG „Tettautal“ und des FFH-Gebietes „Tettautal und Klettnitzgrund“, ca. 750 bzw. 1.400 m entfernt vom GRÜNEN BAND. Das Ankaufsvorhaben dient dem Erhalt und der Entwicklung von wertvollen Berg- und Feuchtwiesen, des Fließgewässers sowie der Entwicklung und Verbesserung der Lebensbedingungen für seltene und gefährdete Arten. Im Rahmen des Schutzwürdigkeitsgutachtens werden 16 Arten kartiert, die in ihrem Bestand als gefährdet oder stark gefährdet gelten. Es besteht ein besonderes Interesse der Stiftung Naturschutz Thüringen an der Durchführung dieser Maßnahme, da sie im Umfeld des Grünen Bandes stattfinden soll und der Erhaltung von FFH-Lebensraumtypen dient (Berg-Mähwiese, Feuchte Hoch-staudenflur). Der BUND Kreisverband Sonneberg wird die Fläche langfristig betreuen und extensiv pfle-gen lassen.



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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