Projektdetails

Flächenerwerb und Landschaftspflege im Sonneberger Oberland "Verlorenes Wasser" im Umfeld des Grünen Bandes (Gemarkung Neuenbau und Eschenthal


  • Antragsteller:  BUND Landesverband Thüringen e.V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  8.034,60 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 7.231,14 EUR
  • Projektzeitraum: 04/2012 bis 02/2014

Projektbeschreibung

Die zu erwerbenden Grundstücke liegen im Umfeld des Projektes „Erlebnis Grünes Band“, eines grenzüberschreitenden Projektes zur naturschutzgerechten Inwertsetzung der Landschaft, und innerhalb des FFH-Gebietes „Bergwiesen im Sonneberger Oberland“. Das Ankaufvorhaben dient dem Erhalt und der Entwicklung von wertvollen Borstgrasrasen und Berg-wiesen, dem Fließgewässer sowie der Erhaltung und Verbesserung der Lebensbedingungen für seltene und gefährdete Arten. Zur Erhaltung der wertvollen Wiesenstandorte sollen aufkommende Gehölze entfernt und die Fläche anschließend regelmäßig offengehalten werden. Die langfristige Betreuung und Pflege der Flächen wird durch den BUND Kreisverband Sonneberg gesichert. Es besteht ein besonderes Interesse der Stiftung Naturschutz Thüringen an der Durchführung dieser Maßnahme, da sie im Umfeld des Grünen Bandes stattfinden soll und der Erhaltung von FFH-Lebensraumtypen dient (submontane Borstgrasrasen und Bergmähwiesen).



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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