Projektdetails

Grundstückskäufe einschl. Erst- und Folgepflege in der Gemeinde Ifta im Wartburgkreis


  • Antragsteller:  Arbeitskreis Heimische Orchideen Thüringen e.V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  18.783,50 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 13.148,45 EUR
  • Projektzeitraum: 02/2013 bis 12/2016

Projektbeschreibung

Bei den Flurstücken 518 und 546 (Weinberg, Knottenberg) handelt es sich um einen reich strukturierten Biotopkomplex aus Kalkmagerrasen, magerer Salbei-Glatthaferwiese, Trockengebüsch und Schillergras-Wacholdergebüsch. Wegen seiner Dreigliedrigkeit und des dadurch bedingten Artenreichtums (Grünfink, Stieglitz, Buchfink, Kleiber, Kohlmeise, Nachtigall, Buntspecht, Grünspecht, Handelwurz usw.) sind die Grundstücke von besonderer Bedeutung für den Naturschutz. Das dritte Flurstück 1663 (Kahler Berg) ist ein Keuperhügel, welcher in der 1999 durchgeführten Kartierung als arten- und blütenreicher, von Wacholder und Trockengebüschen durchsetzter Enzian- und Schillergrasrasen erfasst worden ist. Mit dem Ankauf und der Pflege dieser Flächen kann langfristig der Biotopverbund qualitativ und quantitativ abgesichert und verbessert werden.



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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