Projektdetails

Kauf einer Forstmulchfräse zur Entwicklung und Erhaltung von Offenlandflächen im Grünen Band Thüringen, Landkreis Wartburgkreis, Biosphärenreservat Rhön


  • Antragsteller:  Schäferei thomas Lückert
  • finanzieller Gesamtumfang:  24.010,00 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 12.005,00 EUR
  • Projektzeitraum: 10/2012 bis 12/2012

Projektbeschreibung

Die Schäferei Lückert beweidet seit 1995 Flächen im Grünen Band Thüringen (von der Gemarkung Vacha bis zur Gemarkung Geisa/Wiesenfeld ca. 110 ha) mit seiner 730 köpfigen Schaf- und Ziegenherde. Nach einer gemeinsamen Besichtigung der Flächen im Herbst 2011 musste festgestellt werden, dass eine reine zwei- bis dreimalige Beweidung für ein Offenhalten der Flächen nicht ausreichend und eine mechanische Nachpflege zwingend erforderlich ist. Dies betrifft vor allem Flächen in der Pflegezone II des Biosphärenre-servates „Rhön“, „Ulster“, „Buchenberg“, „Standorfsberg“ und „Rasdorfer Berg“. Alle diese Gebiete sind auch Flora-Fauna-Habitat-Gebiete und Vogelschutzgebiete, in denen verschiedene Lebensraumtypen vor-kommen. Hier sind vor allem die Trespenrasenschwingel-Kalk-Trockenrasen zu nennen. Die Stiftung Na-turschutz Thüringen fördert die Anschaffung einer Forstmulchfräse, da eine zusätzliche mechanische Pfle-ge der Flächen die Ergebnisse der Biotoppflege mit den Schafen und Ziegen effektiv unterstützen kann.



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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