Projektdetails

Landschaftspflege im ABSP-Projekt "Steinachtal/Linder Ebene"


  • Antragsteller:  BUND Landesverband Thüringen e.V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  5.695,60 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 4.556,48 EUR
  • Projektzeitraum: 01/2006 bis 06/2006

Projektbeschreibung

Gegenstand des Projektes ist die Durchführung von Landschaftspflegemaßnahmen auf den Flurstücken 865/10 und 854/7 in der Gemarkung Rotheul. Beide Flächen befinden sich im Gebiet des ABSP-Projektes „Steinachtal ”“ Linder Ebene“ und innerhalb des geplanten Naturschutzgebietes „Wustungen Rotheul“. In dem vom Bundesamt für Naturschutz geförderten „E+E- Vorhaben Bestandsaufnahme im Grünen Band“ wurde dieser Abschnitt des ehemaligen Grenzstreifens als Zwergstrauchheide kartiert, die einen natürlichen Lebensraum von gemeinschaftlichem Interesse nach der FFH- Richtlinie darstellt. Beide Flächen sind sehr stark verbuscht und der Lebensraumcharakter würde ohne gezielte Biotoppflegemaßnahmen absehbar verloren gehen.Insgesamt soll daher auf einer Gesamtfläche von ca. 1,7 ha eine Erstpflege stattfinden.


von Kiefern besiedelte Zwergstrauchheide Fläche nach der Gehölzentnahme


Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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