Projektdetails

Verbesserung des Offenlandbiotopverbundes am Grünen Band


  • Antragsteller:  BUND Landesverband Thüringen e.V.
  • finanzieller Gesamtumfang:  347.000,00 EUR
  • Förderung durch die Stiftung Naturschutz Thüringen: 13.880,00 EUR
  • Projektzeitraum: 08/2010 bis 12/2013

Projektbeschreibung

Das Grüne Band vernetzt in Thüringen auf 763 km wertvolle Lebensräume miteinander und stellt daher eine wichtige Achse im großräumigen Biotopverbund dar. Entsprechend dem vorgelegten Antrag sollen in 3 definierten Projekträumen im Grünen Band Thüringen (Werrabergland, Rhön, Thüringer Schiefergebirge) mindestens 50 ha wertvolle Offenlandbiotope von Verbuschung freigestellt und in eine nachhaltige Nachnutzung überführt werden, um sie so in ihrem spezifischen naturschutzfachlich bedeutsamen Wert zu sichern und in ihrer Bedeutung als Struktur des Biotopverbundsystems im Grünen Band wiederherzustellen und zu erhalten. Für die Auswahl der Flächen sollen - soweit vorhanden - Ergebnisse aus bereits durchgeführten Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Grünen Band herangezogen werden. Um die notwendige Akzeptanz vor Ort zu unterstützen und über die Projektinhalte zu informieren, soll Öffentlichkeitsarbeit mittels Arbeitstreffen, Vorträge, Broschüren und Filmvorführungen geleistet werden. Über eine vorhandene Internetseite sollen insbesondere Maßnahmen für Erhalt und Entwicklung Grünen Bandes modellhaft dargestellt werden. Zur Umweltbildung und Sensibilisierung insbesondere der jüngeren Genereation für Natur und Geschichte des Grünen Bandes ist die Durchführung von Schülerprojekttagen und Erstellungt geeigneter Unterrichtsmaterialien vorgesehen.



Dieses Projekt gehört zum Hauptprojekt: "Erhalt des "Grünen Bandes""

Dem Erhalt des „Grünen Bandes“ - der naturschutzfachlich hochwertigen Flächen der früheren innerdeutschen Grenze - haben sich mehrere Naturschutzverbände verpflichtet. Ein Bereich, der deutschlandweit im Mittelpunkt des Interesses steht, ist der Grenzstreifen in den Thüringer Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. Seit dem Jahr 2000 wurden hier durch die Stiftung eine ganze Reihe von Projektförderungen realisiert. Rund 12,5 Hektar (ausschließlich Flächen, die den Verbänden von Privatpersonen angeboten wurden) konnten so erworben werden. Diese verteilen sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume, von Halbtrockenrasen bis hin zu Röhrichtzonen. Entsprechend groß ist die Vielfalt der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Für fast alle dieser Gebiete liegen inzwischen detaillierte Nutzungs- und Pflegekonzepte vor. In den meisten Fällen gelang es auch, die Flächen in das Bewirtschaftungsregime örtlich ansässiger Landwirte zu integrieren.


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