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Kurzhaarschnitt für die Kopfweiden - Stiftung freut sich über tatkräftige Unterstützung

Nördlich von Alperstedt, liegt ein ganz besonderes Schutzgebiet.
Nicht nur Einheimische sind stolz auf ihr Kalkniedermoor, sondern auch zahlreiche Naturfreunde zieht es zum „Alperstedter Ried“. Es wird unter den Einheimischen auch als „Wilde Weiden“ bezeichnet. Zum einen durch die Weidetiere, wie Wasserbüffel, Exmoor-Pony & Co., die dort leben, zum anderen auch durch eine sehr beeindruckende Baumart, die Kopfweiden. Wenn man mit offenen Augen das „Alperstedter Ried“ betrachtet, fallen diese urigen verwachsenden Bäume, mit ihren knorrigen, aufgerissenen Stämmen und ihren langen, besenartig abstehenden Ästen deutlich auf. Früher wurden die Äste dieser Bäume beispielswese für Korbflechtarbeiten und Pfähle für Weidezäune verwendet. Heutzutage gibt es kaum noch einen wirtschaftlichen Nutzen. Um sie aber als solche zu erhalten, müssen die Kopfweiden regelmäßig gepflegt werden (ca. alle 3 bis 10 Jahre), sonst wird das Kronendach immer schwerer und der Stammfuß kann unter der Last aufbrechen.
Auch tragen die Kopfweiden  einen wichtigen Bestandteil zur Heimatgeschichte bei und bieten zahlreichen Tierarten eine wichtige Lebensgrundlage.

Die Stiftung Naturschutz Thüringen ruft alle engagierte, freiwilligen Natur- und Heimatverbundene auf, den Weiden im Alperstedter Ried, noch vor dem schweren Laubaustrieb, eine „neue Frisur“ zu verpassen. Sie lädt alle recht herzlich am Mittwoch, den 6. März 2019 von 14:00 bis ca. 17:00 Uhr zu einem gemeinsamen Pflegeeinsatz ein. Treffpunkt ist beim Wirtschaftstor beim Fangstand, auf Haßlebener Seite.
Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Werkzeug steht in begrenzter Stückzahl (ca. für 12 Personen) zur Verfügung. Falls vorhanden, bitten wir Sie Hand-Schuhe und –Säge mitzubringen.

Anmeldung zur Planung bitte bis Dienstag, 5. März 2019 an kontakt@stiftung-naturschutz-thueringen.de oder unter 0361/57 39 31 202.

Die urigen Weiden im Alperstedter Ried Foto: SNT