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Gemeinsam für den Erhalt von wertvollem Offenland bei Blankenstein

Südlich von Blankenstein wurden in diesem Herbst auf einer Fläche im Grünen Band die Voraussetzungen für die Wiederherstellung von wertvollem Offenland geschaffen. Um die Fläche nutzbar zu machen wurden rund 1,4 h gemäht und gemulcht, sowie am Rand einzelne Gehölze entnommen. Gemeinsam mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde fanden zur Umsetzung der Maßnahmen Abstimmungen vor Ort statt.

Zukünftig soll ein ortsansässiger Landwirt die Pflege durch extensive Mahd übernehmen. Durch die extensive Nutzung sollen  Offenlandarten, die es an anderer Stelle schwer haben, eine Chance bekommen. Besonders im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze finden sich eine Vielzahl seltener und geschützter Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten, die nur durch  Offenhaltung existieren können. Um zu sehen. wie sich die Fläche nach der Maßnahmenumsetzung entwickelt,  werden sie mit einem  Monitoringprogramm im Blick behalten.“

Die Fläche gehört zu den ca. 4.000 ha, die der Stiftung Naturschutz Thüringen als Naturerbeflächen ins Eigentum übertragen wurden. Die Stiftung sorgt in Zusammenarbeit mit Landwirten, Akteuren des Naturschutzes und den zuständigen Verwaltungen für die Pflege, Entwicklung und den Erhalt der wertvollen Naturerbeflächen.

Bei der Flächenbesichtigung traten illegale Müllablagerungen in der Böschung zur Straße zu Tage. Im Grenzstreifen passiert es leider immer wieder, dass dieser oftmals abgelegene Ort als Mülldeponie missbraucht wird. Deshalb unser Apell: Entsorgen Sie ihren Abfall auf einer Deponie. Bauschutt und anderer Müll gehören nicht in die Natur. Sie bleiben über Jahrzehnte liegen und verschandeln und schädigen das Ökosystem.

 

Die Fläche in Blankenstein sieht direkt nach der Maßnahmenumsetzung etwas unansehnlich aus, die Erfahrung zeigt aber, dass sich die Natur schnell wieder erholt. Foto: SNT