Einzelansicht

Archiv

Stiftung aktuell

Stiftung Naturschutz Thüringen wird 25 Jahre

Heute vor 25 Jahren, am 12.12.1995 wurde die Stiftung Naturschutz Thüringen gegründet. 25 Jahre in denen sich viel getan hat. Aus einer reinen Förderstiftung mit ehrenamtlichem Personal hat sich mittlerweile eine Stiftung entwickelt, die neben der Förderung auch in den Bereichen des Flächenmanagements, der Umweltbildung und der Projektentwicklung tätig ist. 28 Mitarbeiter arbeiten derzeit daran, den Naturschutz in Thüringen voran zu bringen.

Die großen Feierlichkeiten fallen in diesem Jahr leider aus, aber dennoch möchte die Stiftung alle Interessierten an ihrer Geschichte teilhaben lassen. In den kommenden Wochen werden auf dieser Seite jeden Montag insgesamt 25 Fakten über die SNT veröffentlicht.

1. FAKT
Ca. 3.900 ha des Grünen Bandes Thüringen gehen in den Besitz der SNT über. Sie kann somit über die Flächen verfügen, Maßnahmen umsetzen und mit Landwirten die naturschutzfachlich sinnvolle Bewirtschaftung der Flächen abstimmen.

2. FAKT
2008 – Erstmalig wird der Thüringer Naturschutzpreis verliehen. Seitdem wird dieser von uns im zweijährigen Rhythmus immer zu einem speziellen Naturschutzthema vergeben. Das Motto des ersten Preises lautete: Biologische Vielfalt in Thüringen. Ausgezeichnet wurde Interessengemeinschaft Fledermausschutz und –forschung Thüringen e.V. (IFT) für ihr Projekt: „Vom Plattenbau zum Fledermausturm – Erhaltung eines Wochenstubenquartiers des Großen Mausohrs“.

3. FAKT
Dezember 2018 - Der Freistaats Thüringen weist als erstes Bundesland die gesamten 763 km des Grünen Bandes Thüringen als Nationales Naturmonument aus. Das Grüne Band erhält einen großflächigen Schutz. Wir werden Träger dieses Nationalen Naturmonuments.

4. FAKT
Juli 2020 - Mit gras- und krautbewachsenen Randstreifen zwischen Acker und Feldweg soll der Insektenschutz in Thüringen verstärkt werden. Das Projekt „VIA Natura 2000“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro sowie vom Umweltministerium mit rund 600.000 Euro finanziert. Dazu kommen Eigenmittel der Projektpartner, vor allem der Stiftung Naturschutz Thüringen (rund 140.000 Euro). Das Projekt hat eine Laufzeit von sechs Jahren (2020 -2026).

5. FAKT
02.10.2019 - Mit dem symbolischen ersten Spatenstich auf der ega in Erfurt begannen am 2. Oktober 2019 die Bauarbeiten für unser neues Naturschutzzentrum und gleichzeitig unserer Hauptgeschäftsstelle. Nicht mehr lange und wir können einziehen! Das Null-Energie-Haus hat u.a. eine Geothermieanlage zur Wärme- und Kälteversorgung und eine kontrollierte Lüftungs- sowie eine Photovoltaikanlage zur regenerativen Stromversorgung. Neben unseren Geschäftsräumen wird es in dem Gebäude eine Ausstellung zum Nationalen Naturmonument „Grünes Band Thüringen“ geben und das beliebte Grüne Klassenzimmer der ega wird hier sein neues zu Hause finden.

6. FAKT
Seit 2011 führt der NABU Thüringen mit uns als engem Kooperationspartner den „Langen Tag der Natur“ durch. An einem Wochenende im Juni beteiligen sich jährlich weit über 1.000 Menschen. Von der sportlichen Radtour, über den Besuch beim Imker bis hin zur Kräuterwanderung ist für jeden etwas dabei. Die Veranstaltung ist eine wunderbare Gelegenheit um Natur und Naturschutz nahezubringen.

7. FAKT
Mit dem Projekt „Grünes Band aktiv“ engagiert sich die Stiftung verstärkt im Bereich Umweltbildung und schafft ein Netzwerk von Freiwilligen die in Arbeitseinsätzen am GB aktiv sind.

8. FAKT
Nicht nur die Stiftung selbst, auch unser Logo hat sich in den letzten 25 Jahren verändert. Was gleich blieb, ist unser Vögelchen.
Zunächst ein bisschen windschief….
2005 erfolgte dann ein Relaunch…
15 Jahre später ein erneuter Relaunch und somit unser derzeitiges Logo.

9. FAKT
Mit „Naturschutz beginnt vor der Haustür – in kleinen Schritten zu einem bunten, lebenswerten Wohnumfeld“ wird 2019 ein zweites Förderprogramm geschaffen.
Finanziert aus Mitteln der Thüringer Umweltlotterie, richtet es sich vor allem an Privatpersonen, die ihr Wohn- und Arbeitsumfeld naturnah und artenvielfältig zu gestalten.