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Veranstaltung: "bewacht, betrachtet, bezwungen" - die innerdeutsche Grenze als Herausforderung

Der 16. September 2019  war der 40. Jahrestag der spektakulären Flucht zweier DDR-Familien mit einem selbstgebauten Heißluftballon über die innerdeutsche Grenze.  Günter Wetzel, einer der beiden Familienväter war auf Einladung der Stiftung Naturschutz Thüringen an diesem Tag der Gast beim Grenzerstammtisch.

Im fränkischen Bad Steben fanden sich dazu weit über 100 Besucher ein. Der seit einigen Jahren monatlich stattfindende und ohnehin immer gut besuchte Grenzerstammtisch platzte aus allen Nähten.
Ein kurzer Dokumentarfilm untermalte die immer noch unglaubliche Geschichte filmisch und aus den Besucherreihen kamen jede Menge Fragen. Und Günter Wetzel erzählte und beschrieb und alle hörten gebannt zu.

Die meisten der Anwesenden kannten die Situation zweier deutscher Staaten aus eigenem Erleben. Es waren sogar Personen anwesend, die seinerzeit als Grenzpolizisten oder Mitarbeiter des BND persönlich in die Untersuchung der Fluchtgeschichte involviert gewesen waren.

Der Unterschied zu Geschichte(n) aus zweiter oder dritter Hand und einem Austausch mit Zeitzeugen war im Saal des Thierbacher Sportlerheims mit Händen zu greifen.

Auch die Stiftung Naturschutz Thüringen als Trägerin des Nationalen Naturmonuments Grünes Band Thüringen hatte die Möglichkeit, sich an diesem Abend vorzustellen und es kam zu einigen Nachfragen, teils auch kritischer Natur.

Alles in allem war es ein hochinteressanter und gelungener Abend.
Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Günter Wetzel für seine Bereitschaft, den Abend des Jubiläumstages in diesem Kreise zu verbringen.