Veranstaltungsreihe "Der Schnitt"

 

Eine Veranstaltungsreihe des Thüringer Geschichtsverbundes und der Stiftung Naturschutz Thüringen

Die Veranstaltungsreihe "Der Schnitt" blickt auf die Grenzabriegelung der DDR im Jahr 1952, die lange vor dem Bau der Berliner Mauer das Leben von Millionen Bürgerinnen und Bürgern in Ost wie West prägte.

 An zahlreichen Orten in Thüringen präsentieren wir unterschiedliche Veranstaltungen zum Thema. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die ehemalige innerdeutsche Grenze erkunden und fragen nach dem Leben damals, heute und zukünftig im Sperrgebiet und Zonenrand.

 

 

 

Hintergrund

Am 26. Mai 1952 riegelt die DDR die Grenze zur Bundesrepublik Deutschland endgültig ab.

Mit Stacheldraht und Sperren werden über Nacht die Wege in die Bundesrepublik unterbrochen. Direkt an der Grenzlinie werden in den Folgetagen ein 10-Meter-Kontrollstreifen gerodet und Gebäude planiert. Die Grenzpolizei wird aufgestockt. Ein fünf Kilometer breites Sperrgebiet entsteht. Niemand soll mehr unbemerkt über die Grenze gelangen!

Die Bewohner des Grenzgebietes werden registriert und viele von ihnen in der „Aktion Ungeziefer“ ins Landesinnere umgesiedelt. Allein in Thüringen mit seinen 750 Kilometern innerdeutsche Grenze werden mehr als 3.500 Menschen zwangsausgesiedelt.

Die Grenze zerschnitt, was bis dahin zusammengehörte: Familien, Freunde, Kultur- und Naturräume. Bis zum Mauerfall am 9. November 1989 wird sie für viele zum Alltag und zieht ihre Spuren in den Köpfen der Grenzbewohner – im Osten wie im Westen.

Wie gegenwärtig ist diese Grenze noch heute in der Region und bei den Menschen? Wie verändert sich der ehemalige „Todesstreifen“ hin zum „Grünen Band“?

Eine Veranstaltungsreihe der:

und dem

Thüringer Geschichtsverbund

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